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Abmahnung im Onlinehandel

Abmahnung im Onlinehandel | Informationspflichten

© Jakub Jirsák | fotolia.com

Internetangebote sind besonders häufig durch eine Abmahnung im Onlinehandel betroffen. Regelmäßig erhalten Onlinehändler eine Abmahnung wegen Informationspflichtverletzung.

Dies liegt zum einen an den vielfältigen Informationspflichten. Zum anderen ist das Medium Internet sehr transparent.  Mitbewerber oder Interessenverbände können Fehlverhalten mit Hilfe von Suchmaschinen leicht aufdecken.

I. Um was geht es bei einer Abmahnung im Onlinehandel?

Häufig geht es um Verstöße gegen folgende Informationspflichten oder irreführende Inhalte:

  • falsche Widerrufsbelehrung
  • fehlendes Widerrufsformular
  • fehlerhafte AGB
  • unzureichende Pflichtinformationen
  • unrichtige oder fehlende Preisangaben
  • fehlerhafter Versandkostenangaben
  • unzutreffender Artikelbeschreibungen etc.)
  • Werbung mit Selbstverständlichkeiten
  • irreführende Werbeaussagen

II. Was wird mit einer Abmahnung von Ihnen gefordert?

In der Regel verlangt der Abmahner die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, entsprechend dem Inhalt der Abmahnung. Zudem fordert er meistens Schadensersatz bzw. Erstattung von Anwaltskosten und/oder Auskünfte.

Sie sind unsicher, was Sie nach Erhalt einer Abmahnung als nächstes tun sollen? Sie müssen aber handeln, weil Ihnen kurze Fristen gesetzt wurden?

Schließlich müssen Sie in den meisten Fällen auch kurzfristig Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass Ihre Angebotsseiten – egal auf welcher Handelsplattform – zukünftig rechtssicher sind. Nur dadurch erreichen Sie nicht etwa gegen eine abgegebene Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu verstoßen. Ein professionell betriebener Onlineshop benötigt auch eine professionelle Absicherung in rechtlicher Hinsicht.

III. Was können Sie nach einer Abmahnung tun?

Unsere Kanzlei bietet Ihnen nach einer Abmahnung im Onlinehandel im Rahmen der Shopabsicherung auch eine rechtliche Absicherung an. Seit vielen Jahren beraten und vertreten wir Onlinehändler bei allen Fragen rund um den Onlineshop oder anderer Handelsplattformen wie Amazon oder eBay, Yatego, Hood etc. Nutzen Sie die präventiven Angebote unserer Kanzlei zur Shopabsicherung über das Sorglos-Komplett-Programm.

Machen Sie keine Experimente und wenden Sie sich bei Fragestellungen aus dem Bereich des Onlinehandels lieber gleich an einen Rechtsanwalt, der sich in der Spezialmaterie des Onlinehandels und aller damit verbundenen Rechtsprobleme und Informationspflichten auskennt. Nicht jede Abmahnung im Onlinehandel ist aussichtslos. Oft gibt es alternative Lösungsmöglichkeiten oder Verhandlungsspielraum mit der Gegenseite. Generelle Informationen, wie Sie sich richtig bei einer Abmahnung verhalten erhalten Sie auf der folgenden Seite.

IV. Wann entstehen Ihnen Kosten nach einer Abmahnung bei uns?

Erst wenn Sie uns Ihre Abmahnung übermittelt haben, wir uns ein Bild von Ihrem konkreten Beratungsbedarf machen konnten und Sie es ausdrücklich wünschen, unterbreiten ich Ihnen ein unverbindliches Angebot für eine weitergehende vorgerichtliche Vertretung in Ihrer Angelegenheit. Dabei wird es sich in den meisten Fällen um einen pauschalen Festpreis handeln, der sich nach Art und Umfang Ihres konkreten Falles richtet. Erst wenn Sie mit meinem Angebot einverstanden sind und mir einen Auftrag erteilen, fällt das vereinbarte Beratungshonorar an. Sie haben somit jederzeit volle Kostentransparenz und Kostensicherheit.

V. Was leisten wir bei einer Beauftragung für Sie?

Bei Abmahnungen in den oben genannten Bereichen setze ich mich dafür ein, dass Sie nur die wirklich notwendigen Maßnahmen ergreifen und hinsichtlich geltend gemachter Kosten je nach Lage des Falles im Idealfall gar nichts oder eine geringere Zahlung leisten als gefordert.

Den Schutz von Mitbewerbern, Verbrauchern und sonstigen Marktteilnehmern vor unlauteren geschäftlichen Handlungen regelt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Wettbewerbswidrig können insbesondere irreführende Angaben oder unlautere Werbung sein. Das Recht des unlauteren Wettbewerbs (UWG) ist recht alt und dient seit jeher der Aufrechterhaltung des fairen Wettbewerbs unter den Marktteilnehmern.

VI. Wettbewerbsrecht im Onlinehandel

Neben den allgemeinen Informationspflichten im Onlinehandel, die ein Onlinehändler zu beachten hat, sind auch spezielle und oftmals produktspezifische Gesetze und Vorschriften zu berücksichtigen. Wegen der Bestrebungen der Europäischen Union, rechtliche Harmonisierung zwischen den Mitgliedsstaaten zu erreichen, sind insbesondere auch Regelungen des Gemeinschaftsrechts zu beachten. Die Palette der rechtlichen Anforderungen ist daher sehr unübersichtlich und erfordert in jedem Fall fachlich versierte juristische Beratung.

VII. Wettbewerbsrecht außerhalb des Internets

Auch im Bereich der klassischen Wettbewerbssituation zwischen Unternehmern und Unternehmen kommt es regelmäßig zu wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen, sei es, weil eine Werbekampagne zu forsch betrieben wird und somit unlautere Elemente enthält, sei es, weil Werbeaussagen sich nicht an die Wahrheit halten und irreführend sind. Die Facetten an Möglichkeiten wettbewerbswidrigen Verhaltens sind vielschichtig und manchmal auch schwer zu beurteilen, da wettbewerbsrechtliche Streitfragen oft Richterrecht sind, d.h. letztendlich von Gerichten auch unterschiedlich beurteilt werden können. In Zweifelsfragen ist derjenige gut beraten, der sich vor einer neuen Werbekampagne ein rechtliches Gutachten eines Fachanwalts für gewerblichen Rechtsschutz einholt.