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Die Kanzlei NIMROD Rechtsanwälte aus Berlin mahnt für die Rechteinhaberin Astragon Entertainment GmbH einen Anschlussinhaber wegen einer angeblich über seinen Internetanschluss im Januar 2018 über ein Peer-to-Peer Netzwerk (Internettauschbörse) durchgeführten illegalen Verbreitung des Computerspiels mit dem folgenden Titel ab:

The Hunter: Call of the Wild.

Abmahnung Astragon Entertainment GmbH – Hintergrund

Die Astragon Entertainment GmbH hält nach eigenen Angaben die ausschließlichen deutschlandweiten Nutzungsrechte (§§ 15 ff., 31 UrhG) an dem Computerspiel mit dem Titel „The Hunter: Call oft he Wild“ und könne daher Dritten die Nutzung der Rechte verbieten.

Die Kanzlei NIMROD Rechtsanwälte sei von der Astragon Entertainment GmbH beauftragt worden, die Überwachung sog. P2P Netzwerke oder auch Filesharingnetzwerke zu überwachen; sie würden dabei von einem technischen Dienstleister unterstützt. Dieser habe ermittelt, dass der abgemahnte Anschlussinhaber die streitgegenständliche Datei des Computerspiels herunter- oder hochgeladen hat.

Abmahnung Astragon Entertainment GmbH – Was wird gefordert?

Mit der Abmahnung wird die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung binnen elf Tagen sowie ein Vergleichsbetrag in Höhe von 850,00 € als pauschaler Schadensersatz zur Abgeltung aller Ansprüche gefordert, um die Angelegenheit außergerichtlich beizulegen.

Im Rahmen der obigen Gesamtforderung werden die Anwaltskosten mit 672,50 € beziffert nach einem Gegenstandswert in Höhe von 6.000,00 €, der sich aus 1.000,00 € für die Unterlassung und 5.000,00 € für den Schadensersatz zusammensetzt.

Abmahnung Astragon Entertainment GmbH – Was können Sie tun?

Die Abmahnung einer derartigen Urheberrechtsverletzung im Wege des Filesharings durch NIMROD Rechtsanwälte ist ernst zu nehmen und nicht achtlos beiseitezulegen.

Es empfiehlt sich aber in den meisten Fällen auch nicht, den verlangten Schadensersatzbetrag zu zahlen und die von NIMROD Rechtsanwälte vorgegebene Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben. Derartige Erklärungen können lebenslange und möglicherweise nicht berechtigte Bindungen oder Verpflichtungen für Sie auslösen. In vielen Fällen gibt es Möglichkeiten die Zahlung zu reduzieren oder gar ganz abzuwenden.


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